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Geothermie in Szeged: Wie Ungarn Europa führt

"Ungarns Geothermeerfolg in Szeged: 27.000 Wohnungen erwärmt sich mit dem Wissen der Vorfahren, während die Umwelt dank 50-Prozent-Reduzierung von schädlichen Emissionen ein Atemzug näher an einem sauberen Festland ist."

Geothermie in Szeged: Ein Meilenstein für ein sauberes Festland

Die südungarische Stadt Szeged ist seit Mai 2023 mit dem größten Erdwärmenetz der gesamten EU ausgestattet. Rund 27.000 Wohnungen und 400 öffentliche Gebäude werden nun mit Wärme aus der Tiefe versorgt. Dieses Vorhaben kostete rund 70 Millionen Euro, die zum Teil durch EU-Mittel finanziert wurden.

Die Umstellung auf Geothermie hat nicht nur die Stadt Szeged, sondern auch das gesamte Erdwärmenetz Ungarns revolutioniert. Die ältesten der heute noch bestehenden Budapester Bäder wurden Mitte des 16. Jahrhunderts gebaut und haben seitdem eine lange Tradition im Umgang mit Thermalwasser entwickelt.

Die Geothermie eignet sich nicht nur zum Baden, sondern auch zum Heizen und zur Stromerzeugung. Die Emissionen von schädlichen Stoffen haben um 50 Prozent abgenommen nach der Umstellung auf Geothermie, was ein wichtiger Schritt in Richtung einer saubereren Umwelt ist.

Mehr Wissen: Erdgeothermie

Erdgeothermie ist eine Form der Energieerzeugung, die sich aus der Nutzung des geologischen Wärmehaushalts ableitet. Sie eignet sich besonders für Gebiete mit hohem thermalen Anstrich, wie Ungarn. Die Erdgeothermie wird auch als "Erdwärme" oder "Thermische Energie" bezeichnet.

Quelle: Wikipedia

Fakten

  • Szeged
  • Ungarn führt Europa in Geothermie
  • 27.000 Wohnungen werden mit dem Wissen der Vorfahren erwärmt
  • Die Umwelt wird dank einer 50-Prozent-Reduzierung von schädlichen Emissionen einem Atemzug näher an einem sauberen Festland
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