So läuft der Streik der Busfahrer im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Es ist Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr. Eigentlich ist jetzt am Busbahnhof in Freital-Deuben jede Menge los. Doch weder Schüler noch Pendler sind zu se…
Hier finden Sie den kompletten Artikel:
Fakten
- Der Streik der Busfahrer im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge ist am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr begonnen.
- Die meisten Fahrgäste haben das mitbekommen, nur einige wenige schauen verwundert.
- Der Streik ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen für die sogenannte AVN-Gruppe Sachsen.
- Die dritte Verhandlungsrunde am 4. März endete ohne Ergebnis.
- Die Arbeitgeber waren nicht bereit, auf Basis eines verbesserten Angebots die Verhandlungen in einer vierten Runde fortzusetzen.
- Die Beschäftigten in den betroffenen ÖPNV-Betrieben sehen daher keine andere Möglichkeit, als ihren berechtigten Forderungen nun mit Streikmaßnahmen Nachdruck zu verleihen.
- Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Gehaltserhöhung von vier Prozent rückwirkend ab dem 1. Januar 2026.
- Die Busfahrer fordern auch Zuschläge für Dienste am Sonnabend und zwei zusätzliche Urlaubstage im Jahr pro Arbeitnehmer.
- Der Streik schadet allen, wie Martina Glauche aus Radeberg betont.
- Jannik, ein Schüler, muss aufgrund des Busfahrerstreiks mit dem Zug nach Pirna fahren.
- Die Taxifahrer in der Region haben zusätzliche Kunden, da die Busfahrer streiken.
- Der Busfahrerausstand hat auch die Wandergruppe von Martina Glauche aus Radeberg beeinflusst.
- Die Stadt Pirna ist am Dienstagmorgen still, wie in Freital-Deuben.
- Die Steige am Busbahnhof wirken verwaist und vereinzelt stehen Personen herum.
- Der junge Pirnaer muss zur Arbeit nach Graupa zu Fuß gehen, da er nichts von der Streikankündigung gehört hat.